Bildhauer Professor Richard Anders

Der Marktfriedhof

Beeindruckend ist dieses Grabmal.
Es beherrscht mit dem 3,00 m hohem Kreuz aus Marmor einen Teil des Marktfriedhofes. Angelehnt an das Kreuz steht eine überlebensgroße, tieftrauernde Frauengestalt.
Der beginnende Jugendstil hat hier schon Einfluss genommen.

Das Grabmal wurde 1995 restauriert. In dieser Grabstätte
fand der erste Landrat von Quedlinburg "Gottfried Jacobi nebst seiner Gattin Elisabeth" die letzte Ruhe.

 

Hier sehen Sie eine gute Darstellung aus Kunststein.

Eine 1,90 m hohe weibliche Gestalt ziert das Voglersche Familiengrab .Von Kopf bis Fuß umhüllt diese weibliche

Gestalt ein Cap-Umhang. Der rechte Arm ist entblößt und hält mit dem linken, verdeckten Arm einen Blumenkranz. Das linke Bein ist sichtbar angewinkelt.

 

In einen Sommerkleid sitzende , trauernde Frauengestalt, im Schoß liegt die rechte Hand, rosenhaltend. Der Kopf ist auf

 den linken Arm gestützt. Das Grabmal hat die Maße , 2,80 m breit und 1,70 m hoch.
 
 

In der nähe der Kapelle befindet sich ein recht eigenwilliger Grabstein aus rotem Sandstein. Er hat das Aussehen einer Giebelseite eines Hauses, mit einer scheinbaren Rundbogentür die mit einer Girlande umrankt ist.

 

 

Dieser roter Gedenkstein aus rotem Sandstein, der nach oben spitz ausläuft widmete

Professor Richard Anders seinen Eltern.

Mit einer Girlande umrahmt befindet sich in der Mitte des Steines die Porträtreliefplatte der Eltern von dem Bildhauer Prof. Richard Anders. Darunter ein zweiteiliger Schriftzug, der leider nicht mehr zu lesen ist.

 In einer kleineren Schrift findet wir die Worte: „ Auf rauem Pfad zum ewigen Licht,- den liebe Eltern in Dankbarkeit gewidmet 1905“

Das Denkmal hat die Maße; 2,50 m hoch und 1,00 m breit.

 

Zahlreiche Denkmale die Professor Richard Anders erschaffen hatte  können wir in Quedlinburg (teilweise noch besichtigen)

So zum Beispiel das Reiterdenkmal, von dem leider nur noch die Sockelteile erhalten sind, so auch das GutsMuths-Denkmal.

 

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Hier interessiert nicht so sehr der Grabstein, was hier anspricht ist der eiserne Zaun. 

Dieser ist eine hervorragende Jugendstil-Arbeit und verdient große Beachtung. Grabstätte der Familie Besser.

 

Der wohl einzige barocke Sandsteinblock auf dem Marktfriedhof zeigt sich als vierseitiges Prisma, in den Maßen 1,60 m hoch und 0,70 m breit.

 Das obere Prismateil endet mit einem Aufsatz. unter diesem Aufsatz befindet sich, um den Block dekorativ angebrachte Blüten- und Blattmotive. auf dem Aufsatz hat sich noch der Rest, ein wie gemauertes Teil erhalten.

Dieser Sandsteinblock ist stark verwittert. Daten auf dem Stein sind kaum lesbar. Schrift auf der einen Seite "Johann Basse " Schrift auf der anderen Seite

 

Dessen Tochter, Joh. Leop. Friederike Basse, geboren in Quedlinburg am 26.08. 1805, gest. ....1826.

 

(links)Der 2 m hohe aus Sandstein bestehende Grabstein ist geschmückt mit schmalen Pfeilern und Kapitalen, auf diesen ruht der Rundbogen. Rechts und links des Grabsteines befinden sich Stirnziegeln. Ein größerer Stirnziegel sitzt auf dem Scheitelpunkt des Rundbogens. Dieser Grabstein ist dem Historismus zuzuordnen.

(rechts)Um die Jahrhundertwende wurde dieser Grabstein geschaffen, er zeigt im oberen Bereich ein Halbrund mit Flechtband und in der Mitte mit einer Muschel versehen. Darunter ist ein eingearbeitetes Oval mit leicht hervortretendem neogotischem Kreuz. Dieser Stein erhielt 1966 eine weiße Marmorplatte aufgesetzt. Die letzte Ruhe fand hier der erste Polizeisergeant "Friedrich Schenk) von Quedlinburg.

 

Dieses Kunststein - Grabmal in den Ausmaßen 2,50 m hoch und 2,40 m breit besteht aus einem Sockel, darauf steht ein großes Kreuz. Den Querbalken des Kreuzes schmückt ein von vorn bis nach hinten fallendes Tuch. Rechts und links vom Sockel befinden sich Seitenflächen für die Schrifttafeln, die oberhalb
mit steinernem Rosenband geschmückt sind. In der Sockelmitte ist eine blumgeschmückte Tafel angebracht, auf der linken Seite eine Pflanzschale , die recht fehlt leider.
 

Hier ein zeitlos gestaltetes Kreuz aus Granit

 

der Sockel ist von Efeu bewachsen
 

Die Statistik hat ergeben, dass sich viele Menschen zur Urnenbestattung entscheiden. So auch für eine Beisetzung in einer UGA. Im allgemeinen sind es Menschen welche keinerlei Verwandte oder Bekannte haben oder auch solche bei denen es den Angehörigen oder Bekannten schwerfällt ein Grab zu betreuen, gleich aus welchen Gründen auch immer. Unser Friedhof hat sich den Wünschen dieser Menschen angepasst und ein solches Urnengemeinschaftsgrab angelegt. 

Diese Grabstätte wird vom Friedhofspersonal betreut. Ein 1,00 m hoher betender Engel aus Marmor wurde als Gedenkstein für die dort beigesetzten Verstorbenen aufgestellt.

 

Der Marktfriedhof, präsentiert sich aufs Neue.

Nach einem Entwurf vom Friedhofsgärtner, Herrn Horst-Dieter Eckstein wurde das Denkmal an der neuen Urnengemeinschaftsgrabanlage gefertigt. Die Firma, Katja Quasthoff hat das Denkmal genau nach dem Entwurf von Herrn Horst-Dieter Eckstein gefertigt und gemeinsam mit ihm aufgestellt. Dort können nun die Namen der lieben Verstorbenen die hier ihre letzte Ruhe gefunden haben, angebracht werden.

Eine großzügige Fläche vor dem Denkmal bietet den Hinterbliebenen die Möglichkeit, Blumen zum Gedenken an ihre Verstorbenen abzulegen.

Des Weiteren wurden auf dem Marktfriedhof,  Blumenrabatten, wie z.B. Rosenbeete, Dauerbepflanzungen, Hecken und neue Ruhezonen mit Bänken geschaffen, welche durch ihre liebevolle Umpflanzung zum besinnen und  entspannen einladen. Hier kann man in Ruhe gedenken und die Natur genießen.

Die Friedhofsverwaltung

Petra Eckstein

 

 

Tröster aller Hinterbliebenen. Er umarmt mit dem rechtem Arm ein Mädchen und mit der linken Hand streichelt er den Kopf eines sitzenden Jünglings.

 

Bildhauer Professor Richard Anders und Gottfried Jacobi